rosehill art collection | start photography | all | artist | erotic art | photographers lexicon || imprint
artists: 86

Alexander, Jesse
Ando,
Beard, Peter
Binder, Atelier
Bitesnich, Andreas
Blidner, Eduardo
Blum, Günter
Blumenfeld, Erwin
Breitenbach, Josef
Casan, Vicenta
Clemmer, Jean
Clerque, Lucien
Coburn, Robert
Comte, Michel
Dali, Salvador
Doisneau, Robert
Drtikol, Frantisek
Dunas, Jeff
Eichler, Wolfgang
Eugene, Frank
Gibson, Ralph
Goldin, Nan
Greene, Milton
Griesmann, Jean
Habermann, Efraim
Haenchen, Karl Ludwig
Hajek-Halke, Heinz
Halsmann, Philip
Hamilton, David
Hausmann, Raoul
Henle, Fritz
Holz, George
Honty, Tibor
Hurrell, George
Ionesco, Irina
Jacobi, Lotte
Kessels, Willy
Kettels, Nelly
Kirkland, Douglas
Kunert, Frank
LaChapelle, David
Lambert, Alix
Lawrence, Bruce
Lebeck, Robert
Leonhard, Herman
Manasse, Atelier
Mapplethorpe, Robert
Markus, Kurt
Matter, Herbert
Midenge, Daniella
Moon, Sarah
Morath, Inge
Moses, Stefan
Munkacsi, Martin
Newton, Helmut
Osterhild, Jürgen
Pache, Philippe
Raty…, Victor
Ray, Man
Reiswitz, Alexander von
Riebecke, Gerhard
Riefenstahl, Leni
Ritts, Herb
Rössler, Günter
Rubinstein, Eva
Salomon, Erich
Saudek, Jan
Sehy, Jacques
Sieff, Jeanloup
Steichen, Eduard
Stern, Phil
Stieglitz, Alfred
Swannell, John
Szekessy, Karin
TNT,
Unbekannt,
Veron, Jean-Philippe
Vogel-Sandau, Atelier
Ward, Toni
Weston, Kim
Wilhelmi, Ruth
Willinger, Laszlo
Wilp, Charles
Wolf, Piotr
Yva, (Else Ernestine Neuländer-Simon)
Zille, Heinrich
Eugene, Frank

Frank Eugene (19. September 1865 in New York - 16. Dezember 1936 in München; eigentlich Frank Eugene Smith) war ein US-amerikanischer/deutscher Fotograf, Maler und Radierer. Eugene wird zu den Pictorialisten gezählt und gilt als bedeutender Vertreter der künstlerischen Fotografie des Fin de siècle.

Eugene studierte 1886 an der Akademie der Bildenden Künste München. Während der Studienzeit begann er sich für das Medium Fotografie zu interessieren. Im Jahr 1889 hatte er seine erste Einzelausstellung im Camera Club von Alfred Stieglitz. Kritiker bezeichneten seine Bilder als „unfotografische Fotografien“. 1894 schloss er sein Studium ab und kehrte nach New York zurück, wo er für einige Jahre als Bühnenbildner und Porträtmaler arbeitete und sich auf die Darstellung bekannter Theaterschauspieler spezialisierte. Ab 1900 war er wieder in Deutschland und engagierte sich in der Kunstfotografie. 1902 gründete er gemeinsam mit Alfred Stieglitz und Edward Steichen die Photo-Secession in New York.

Im Jahr 1906 ließ sich Eugene endgültig in Deutschland nieder, weil er hier Anerkennung für seine Jugendstilmalerei fand; er nahm im selben Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft an. Ab 1907 lehrte Eugene an der Lehr- und Versuchsanstalt für Fotografie in München und hielt Vorträge über die pictorialistische Fotografie. Im selben Jahr trafen Eugene, Stieglitz, Steichen und Heinrich Kühn zusammen, um eine Anpassung der deutschen Kunstfotografen an die amerikanischen Richtlinien zu erreichen. 1913 gründete er an der Akademie für Grafische Künste und Buchgewerbe in Leipzig den Lehrstuhl für künstlerische Fotografie und setzte dort seine Lehrtätigkeit fort. Dieser Lehrstuhl, der für Eugene eigens geschaffen wurde, war der erste seiner Art weltweit.

Frank Eugene starb 1936 in München an Herzversagen. (Source: https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Eugene)


© Rosehill Art Collection, 2026